

Anika-Zyklus Band 4-1
Nicht alle Tage I
Roman in zwei Teilen, Teil I
Anika-Zyklus Band 4
Sie suchten Freiheit. Und fanden einander.
Literatur · Zeitgenössischer Roman· 136,000 Wörter
Inhalt
München, 1988. Die Kunsthistorikerin Anika scheint alles erreicht zu haben, wofür sie gearbeitet hat: eine akademische Karriere, einen intellektuellen Partner und ein sorgfältig geordnetes Leben. Doch unter dieser Oberfläche lebt sie innerhalb der unsichtbaren Grenzen von Institutionen, Erwartungen und Konventionen, die wenig Raum für wirkliche Freiheit lassen.
Alles verändert sich, als sie Feeny Achner begegnet, einer jungen Modedesignerin und Masseurin, deren Unabhängigkeit, Sinnlichkeit und furchtlose Authentizität alles infrage stellen, was Anika als normal hinzunehmen gelernt hat. Was als zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven emotionalen und körperlichen Beziehung, die Anika zwingt, nicht nur sich selbst zu hinterfragen, sondern auch die Strukturen von Macht, Geschlecht, akademischer Welt und Intimität, die ihr Leben geprägt haben.
Um sie herum entfaltet sich ein lebendiges Panorama des Europas der späten Jahre des Kalten Krieges: Universitätspolitik, künstlerische Debatten, Migration, Feminismus und sich wandelnde gesellschaftliche Werte. Ihre Leben verflechten sich mit denen Brunos, Anikas langjährigem Gefährten, und Renés, Feenys Partner. Freundschaft, Liebe, Eifersucht und intellektuelle Neugier lassen eine ungewöhnliche Konstellation entstehen, in der keine einfachen moralischen Gewissheiten Bestand haben.
Doch gerade als Anika und Feeny beginnen, sich eine gemeinsame Zukunft vorzustellen, wird Feeny mit einer lebensbedrohlichen Krankheit konfrontiert. Aus einer Geschichte der Befreiung wird zunehmend eine Geschichte des Durchhaltens und der Hingabe – und der Frage, wie Liebe bestehen kann, wenn sie der eigenen Sterblichkeit begegnet.
Nicht alle Tage – Band I ist ein Roman über persönliche Befreiung, Identität und den Mut, sich selbst neu zu erfinden. Psychologische Tiefe verbindet sich mit philosophischer Reflexion und historischer Genauigkeit und bereitet den Boden für jene tiefgreifende emotionale Reise, die in Nicht alle Tage – Teil II ihre Fortsetzung findet.
Pressestimme:
"... in der Hauptsache ein Dokument geballter Einblicke, weniger von Deutung unter irgendwelchen Vorzeichen. Anstöße durch Verschwiegenheit. Implizit nämlich drängt die Lektüre nachgerade mit Macht zur Reflexion über das Dargestellte hinaus."
— Hans-Rüdiger Schwab, Literaturkritiker
Zum Buch:
Deutsche Ausgabe:
Veröffentlicht im Verlag der Blaue Reiter (2025)
Englische Übersetzung:
Liegt vor. Wird noch von einem Muttersprachler redigiert
Die Rechte an der englischen Ausgabe:
Zu vergeben
Länge des Romans:
136,000 Wörter
Zu den Eröffnungskapiteln (PDF)
